Was ist eigentlich aus der TO WANT- Liste geworden?
Seit einigen Jahren mache ich bei @Judith Peters #Sympatexter mit. Eine Idee ihrerseits war schon vor längerer Zeit, eine „to want-Liste“ zu erstellen. Statt unter dem Druck „to do- Listen“ abzuarbeiten, widmet man sich Dingen, die man gerne umsetzt bzw. erreichen möchte. Im Februar habe ich dir meine vorgestellt.
5 Blogartikel waren damals mein Ziel für den Monat Februar. Das habe ich erreicht.
Versicherungen und Verträge habe ich auch sortiert und bin dran, sie zu optimieren.
Ob es täglich 20 % weniger Zeit am Mobiltelefon ist, kann ich jetzt nicht beantworten. Dennoch insgesamt betrachtet, habe ich das auf alle Fälle geschafft. Damit bin ich zufrieden. Denn das hat auch dazu beigetragen, dass ich es bewusst vor dem Schlafengehen abschalte und damit auch früher zu Bett gehe. Du denkst dir jetzt, dass das für eine Therapeutin wie mich, doch selbstverständlich ist. Wie so oft im Leben, gibt es auch bei mir eine schwache Seite. Wenn ich mich für das Lesen interessiere, dann kann es schon passieren, gerade bei Fachbeiträgen am Handy, dass ich von einem ins nächsten hüpfe und dabei die Zeit übersehe. Das führt dazu, dass mein Hirn dann rattert. Ideen zu schaffen, ist eine Lieblingsbeschäftigung meines Denkorgans. Denn getreu dem Motto: „Die Welt um mich ein bissl besser zu machen“, versucht es dann für gesellschaftliche Themen die passende Lösung zu schaffen. Nun habe ich zwar weiter an großartigen Ideen gefeilt. Die Zeit, die ich dafür verwendet habe, habe ich besser im Blick gehalten. Denn auch für mich gilt, bewusste Pausen führen zu mehr Konzentrationsfähigkeit und Fokus.
20% mehr Newsletter-Leser_innen zu erreichen, habe ich nicht geschafft. Früher hätte ich mich damit unter Druck gesetzt. Heute sehe ich das ein wenig gelassener. Natürlich würde ich mich freuen, wenn meine Reichweite an Kraft gewinnt. Ich möchte dir aber auch nichts vormachen und Dinge unter den Tisch kehren. Im Gegenteil, ich traue mich, dir davon zu berichten.
- Was hat sich verändert?
- Wieso traue ich mich?
- Wie kann ich ein „Wollen“ erschaffen?
1. Zum Einen ist mir bewusst, wenn ich Dreiviertel der Vorhaben erreicht habe, war ich nicht untätig. Zum Anderen weiß ich, dass ich an der Zielformulierung für mich noch feilen muss. Ein Vergleich dazu wäre, die heurige Teilnahme am #wingsforlifeworldrun Hätte ich aufgrund meiner Kniebeschwerden gar nicht teilgenommen, hätte ich mein Ziel für heuer verpasst. Gehend einen Beitrag zu leisten, für die, die es nicht können, war die Alternative. Also auch hier Ziel zur Hälfte erreicht. Allerdings konnte ich meine Mama zusätzlich motivieren, was fast doppelt zählt.
Da wären wir auch schon beim Punkt: Mehr Zeit mit meiner Mama zu verbringen. Dieses Ziel ist eindeutig auf der "Hakerl"- Seite zu verbuchen. Wir waren gemeinsam in der Klimt- Villa zu einem Freundinnen- Tag. Darüber hat sich meine Mama besonders gefreut. Wir haben Zeit zu zweit oder zu viert oder in der Großfamilie verbracht. NIchts ist wertvoller für sie, als gemeinsame Stunden zu verbringen.
2. Ich traue mich darüber zu schreiben, um dir zu zeigen, dass ich mein Leben so gut ich kann, nach den gleichen Maßstäben gestalte, die ich dir empfehlen. Meine Berufstätigkeit umfasst im Wesentlichen drei große Bereiche. Dass ich dabei nicht überall, zu jeder Zeit gleich gut sein kann, ist ein Faktor, den ich mir selbst zugestehe. Mit der eigenen Energie bewusst hauszuhalten, bedeutet manchmal, einen Teil davon eben nicht zur Gänze zu erreichen. In all den Jahren der Selbständigkeit und seit meinem ersten Blog im Jahr 2021 habe ich gelernt, dass mich niemand dafür verurteilt, wenn mir eine Sache nicht zu 100 Prozent gelingt. Sich selbst authentisch zu präsentieren, ist nicht nur ein Wunsch an dich.
3. Die Abwandlung meiner Zielformulierung ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe ein neues Bild von mir, wie ich in 6 Monaten mein Ziel erreicht habe. Der Satz dazu ist selbstverständlich in der Gegenwart formuliert. Ich trage seit Kurzem ein Bild und ein Gefühl in mir, das stimmig ist. Zahlen und Fakten sind natürlich Teil meines Business. (Ehrlich gesagt, jener Teil, den ich am wenigsten mag.) Ich habe mir die Zahl, die erreichen möchte, einfach bunt und mit vielen, lächelnden Gesichtern dahinter ausgemalt.
Meine nächste „To-Want-Liste“ steht in den Startlöchern. Etwas erreichen zu wollen, damit einen sehnlichen Wunsch zu verknüpfen, fühlt sich besser an, als „To-Do’s“ unter Druck abzuarbeiten. Wobei ich selbst in Zeiten, in denen mein Kalender voll ist, solche Hören zu Hilfe nehmen. Damit Stress erst gar keine Chance bekommt, sich im Körper auszubreiten.
Erzäh l mir doch von deiner „TO-WANT“-Liste. Vielleicht magst du im Urlaub damit beginnen?