Auch Mut gehört dazu
Mut zur Veränderung
„Eigentlich würde ich ja gerne …“ Wie oft beginnt ein Veränderungswunsch genau mit diesem Satz?
Eigentlich würde ich gerne etwas Neues ausprobieren. Eigentlich möchte ich beruflich etwas verändern. Eigentlich würde ich gerne mehr Zeit für mich haben. Eigentlich weiß ich schon lange, dass mir etwas nicht mehr guttut. Dann kommt das große ABER.
Aber was, wenn es nicht funktioniert? Was werden die anderen sagen? Was, wenn ich einen Fehler mache? Was, wenn es danach noch schwierig wird? Und schon stehen wir da und haben den Salat. Wir tragen einen Wunsch im Herzen und tausend Gedanken im Kopf.
Veränderung braucht Mut
Mut bedeutet für mich nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, die eigene Angst zu spüren und trotzdem einen Schritt weiter zu gehen. Mut bedeutet, die vertraute Komfortzone zu verändern, was sich meist unangenehm oder herausfordernd anfühlt. Selbst wenn das Vertraute gar nicht besonders angenehm ist, kennen wir es. Uns ist das Vertraute oft lieber, weil wir es kennen. Wir wissen, was uns erwartet wurde.
Das Neue dagegen? Das trägt die Ungewissheit mit sich. Das ist noch nicht niedergeschrieben. Es gibt vielleicht noch gar keine Anleitung und keine Erfahrungswerte, auf die wir zurückgreifen könnten. Und genau das kann Angst machen. Unser Hirn liebt Vorhersehbarkeit. Es möchte Risiken erkennen und uns möglichst sicher durch den Alltag bringen. Das ist grundsätzlich eine ziemlich gute Idee.
Nur manchmal wird aus unserem Schutzmechanismus eine Verweigerung dem Neuen gegenüber. Sätze wie zum Beispiel: „Das haben wir immer schon so gemacht.“ oder „Ich bleibe lieber da, wo ich gerade bin, das kenn ich.“ , bringt stirbt zum Ausdruck. Und dann braucht es nicht nur den Verstand, es braucht auch unser Herz.
Herz & Hirn im selben Team
Jeder von uns hat schon mal erlebt, dass der Kopf sagt: „Das ist doch völlig verrückt!“ und das gleichzeitig die leise Stimme aus dem Herzen meldet sich mit dem Gefühl: „Aber genau das möchte ich.“
Wer hat nun Recht? Vielleicht beides. Denn unser Hirn ist dafür gemacht, dass es Fragen stellt. Fragen, wie zum Beispiel: Was brauche ich? Was ist möglich? Welche Risiken gibt es? Was muss ich bedenken?
Und das Herz darf ebenfalls zu Wort kommen. Was wünsche ich mir? Was fühlt sich lebendig an? Was passt wirklich zu mir? Was möchte ich ausprobieren?
Mut zur Veränderung entsteht für mich genau dort, wo Herz und Hirn miteinander ins Gespräch kommen.
Das Schöne daran ist, dass wir nicht immer und ständig mutig sein müssen. Ein Gedanke, der mir besonders gefällt, ist, dass es mutig für den nächsten Schritt zu sein reicht. Du musst heute noch nicht bis ins Detail wissen, wie dein Leben in einem Jahr aussieht. Du musst nicht alle Antworten kennen. Du musst auch nicht garantieren können, dass alles funktioniert. Vielleicht solltest du es einfach ausprobieren.
Ein Gespräch führen.
Eine Idee aussprechen.
Eine Grenze setzen.
Egal, wie dein nächster Schritt aussieht, wünsche ich dir von Herzen, dass er genauso gelingt, wie du es dir von Herzen wünscht. Vor allem wünsche ich dir den Mut und die Kraft, den ersten Schritt zu tun.
Um ins Tun zu kommen, biete ich dir vom 19.10.2026 bis 22.10.2026 einen Frischekick für den Herbst an. Melde dich für den Herbst ein. Für ein persönliches Kennenlernen halte ich gerne den 21.10.2026 frei. FrauenZimme r hat einen Treffpunkt an der Schanze in 1210 Wien.
Ich freue mich von dir zu lesen!