März- Rückblick
März, ein Monat zum Zuhören, Aufhören und Reinhören
Der März war ein sehr intensiver Monat. Intensiv von den Empfindungen und Erlebnissen während des Tanzkurses. Nicht zuletzt hat auch der letzte Workshop in mir etwas bewegt.
Es war ein Monat, der mich daran erinnerte, wie enge persönliche Entwicklung und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbunden sind. Und wie wichtig es ist, dass wir uns selbst zuhören und in uns reinhören, um in einer Gesellschaft mitzuwirken, die lebenswert ist.
- Pausen gehören zum Leben
- Die richtige Verbindung zählt beim Reinhören
- Neues Experiment
- Mut wachsen lassen, wenn wir mit etwas aufhören
- Frische Impulse beim Zuhören
Pausen gehören zum Leben
Wenn wir über Inspiration sprechen, sprechen wir selten über die bewusste Gestaltung unseres Lebens im eigenen Rhythmus.
Dieser Monat hat mich besonders beschäftigt, wie sehr Pausen nicht nur ein persönliches Thema sind, sondern auch ein gesellschaftliches. Wir leben in einer Zeit, in der Bewegung, Produktivität und Geschwindigkeit hoch geschätzt werden, jedoch gelten Pausen noch immer zu oft als „Leerstelle“ statt als wertvoller Bestandteil des Ganzen.
Dabei wissen wir aus der Musik, dass ohne Pausen jedes Stück seine Wirkung verliert. Es braucht Atemräume, Zwischentöne, Stille, damit das Wesentliche erklingen kann. Und so tauchen Fragen auf, die mich nicht mehr loslassen:
- Wollen wir eine Gesellschaft, die Pausen ernst nimmt? Sie als Teil eines gesunden Rhythmus betrachtet?
- Pausen als Instrument, das die Menschen stärkt statt sie auszubrennen, wer wünscht sich das nicht?
- Wie kann es gelingen, dass wir uns auch in wohlwollender Stille begegnen?
Gesellschaft beginnt dort, wo Menschen einander begegnen. Und sie zeigt ihren Charakter dort, wo wir uns entscheiden, welchen Rhythmus wir leben wollen. Für deine kurzen Pausen zwischendurch gibt es in diesem Blogartikel ein paar Tipps. Vielleicht fühlst du dich angesprochen und möchtest in deinem (beruflichen) Umfeld einen Blick auf die Pausenkultur werfen??? Ich freue mich über deine Rückmeldung und die Erkenntnisse.
Die richtige Verbindung zählt beim Reinhören
Manchmal sendet das Herz eindeutige Signale wie zum Beispiel Wärme, Sehnsucht oder Liebe. Und manchmal meldet sich das Hirn mit klaren Argumenten, die Strukturen, Pläne, Vorsicht vorgeben.
Schwierig wird es nur, wenn beide gleichzeitig sprechen und möglicherweise in verschiedenen Sprachen. Dieses innere Rauschen war im Workshop „Herz ja – Hirn nein“ deutlich erkennbar. Nicht dramatisch, eher wie ein Verbindungsproblem, wenn im Radio früher der Sendersuchlauf aktiviert wurde.
Verbindungen werden nicht nur von innen beeinflusst. Manchmal sind es äußere Ereignisse, die den inneren Empfang stören. Erwartungen, Druck, alte Gedankenmuster oder einfach ein voller Kopf. Und manchmal sind es kleine, hartnäckige Knoten im Denken oder Fühlen, die sich noch lösen wollen. Was ist mir dabei aufgefallen? Diese Unschärfen sind kein Fehler im System. Sie sind ein notwendiger Teil der Selbstklärung. Oft ist der Moment der Irritation oder des Rauschens der Vorbote von Klarheit. Denn die rauschfreie Verbindung von Herz und Hirn ist kein Zustand, den man einmal erreicht hat und für immer behält. Es handelt sich um einen Prozess oder auch Dialog, der immer wieder neu gestaltet werden darf.
Neues Experiment
Nicht nur im Februar, auch im März haben wir das Tanzbein geschwungen. Bei Dom und Nora von @swingaut hatten wir viel Spaß beim Lernen. Die Runde, in der wir uns ausprobieren durften, war sehr fein. Was in diesem Kurs nicht ganz unwesentlich war.
Partnerwechsel standen regelmäßig am Programm und jeder konnte seine Rolle definieren :)) So war ich zum Beispiel „Leader“. Was mir ermöglicht hat, mit ganz vielen anderen Frauen zu tanzen. Feedback einholen, was beim Führen noch gewünscht wird, war für mich selbstverständlich.
Wie so oft im Leben, kommt es auch beim Tanzen zum richtigen Zeitpunkt an. Zu führen ist für mich nichts Neues. Berührungsängste kenne ich zum Glück auch nicht. Zu erleben, wie andere Tänzerinnen sich auf eine Runde mit mir freuen, hat mir auch bewiesen, dass ich mich mit Taktgefühl auf unterschiedliche Persönlichkeiten einstellen kann. Das richtige G'spür war wieder einmal verlangt.
Mut wachsen lassen, wenn wir mit etwas aufhören
Ostern ist ein gutes Beispiel für den Stirb-Werde-Prozess. In der Religion wird der Weg durch den Schmerz deutlich gemacht, bevor am Ostersonntag das Leben in einer anderen Form gefeiert wird.
Auch in den Blogs geht es immer wieder um das Thema Altes los zu lassen. Dass das einfach ist, wird von meiner Seite nicht behauptet. Dass es manchmal schmerzhaft ist, kenn ich auch.
Meist sendet der Körper ein Signal. Wenn es ganz laut und deutlich spürbar wird, wird es rundherum ruhig. Denn dann ist meist der Zeitpunkt, der ungewollten Auszeit.
Während dem Krankenstand entsteht eine Ruhephase. Eine, die uns vielleicht auch mit unserem Inneren wieder mehr in Verbindung bringt. Dadurch entsteht eine andere Sicht auf tägliche Herausforderungen. Es ist die Zeit der liebevollen Pflege des eigenen Körpers und der Aufmerksamkeit für das, was uns stärkt. Gesundheit ist unser höchstes Gut. Wir können sie nur dann bewahren, wenn wir einen bewussten Lebensstil wählen. Eine Kunst vom Leben, in der die Pausen genauso gewürdigt werden, wie Produktivität.
Während meiner letzten Ruhephase standen viele Online-Kongresse am Programm. Der von @Pioneers of Change hat Mut gemacht, an den Wurzeln von morgen mit zu wirken. Menschen in ihrem Vertrauen zu einem selbst bestimmten und wohlwollenden Miteinander zu bewegen, dafür ist bereits davor das FrauenZimmer entstanden. Stell dir vor, es gäbe einen Club, bei dem du nicht über deine To-Do-Liste stolperst, sondern über deine eigenen Superkräfte. Ganz ohne Fitness-Tracker mit ein bisschen Coffee to go-Motivation! Genau so habe ich das FrauenZimmer geplant. Ein Spielraum, in dem du lernst:
+Deine Gedanken liebevoll zu bändigen.
+Deinem Stress charmant „Servus“ zu sagen.
+Deine Gelassenheit einen VIP-Platz in deinem Alltag zu reservieren.
Hier darfst du Grenzen neu denken, gemeinsam mit anderen wunderbaren Frauen über die Dinge lachen, die uns sonst im Kreis denken lassen. Das schlechte Gewissen wartet einstweilen draußen.💫Klingt das für dich nach einer Power-Pause, die sich lohnt? Dann schnapp dir deinen Platz, melde dich an und werde Teil dieser warmherzigen Gemeinschaft. Denn wer sagt, dass Wachstum nicht auch Spaß machen darf!? Ich freue mich, wenn du Teil einer geschmeidigen Frauenrunde sein willst.
Frische Impulse beim Zuhören
Neues zu lernen und auszuprobieren, ist eine Selbstverständlichkeit in meinem Leben. Wissenschaftliche Einblicke haben meine persönliche Erkenntnis im Bereich Mentaltraining verstärkt. Das Gehirn erhält seine Neuroplastizität bis zum Schluss. Das ist etwas, was uns Menschen auszeichnet.
„Das Gehirn ist das einzige Organ, das über sich selbst nachdenken kann“, Dieser Satz von einem Vortrag der MedUni Innsbruck behalte ich hoffentlich noch lange in Erinnerung. Die Gesundheit des Gehirns und seine Funktionalität ist ein Zusammenspiel von Verhalten (Lebensstil), Nervensystem und Bewusstsein. Welche Faktoren maßgeblich das Entstehen von manchen Formen der Demenz fördern, darüber schreibe ich gerne noch in einem eigenen Blogbeitrag.
Impulse aus den vielfältigen Vorträgen werden fester Bestandteil in zukünftigen Workshops oder Kursen. Wir können viel voneinander lernen, um gemeinsam zu wachsen. Ganzheitliche Ansätze, die Bewegung, Ernährung, Atmung und Mentaltraining einbeziehen, sind meine Spezialität. Lernen funktioniert am besten, wenn wir den ganzen Menschen einbeziehen. Die Ideen dazu gehen nicht aus.