Wünsche wachsen lassen
Hast du einen Wunsch schon mal beim Wachsen beobachtet?
Die Idee finde ich grundsätzlich schon großartig. Bei @Seelenband.at bekommt das Ganze auch noch eine schmückende Erinnerungsfunktion.
Weil wir nie aufhören sollten zu träumen und größer zu denken, wurden heuer zu Ostern Seelenbänder von mir verschenkt. Kleine, feine Armbänder mit einem Stein versehen, zieren jetzt unsere Handgelenke. Sie dienen als Erinnerung an einen Wunsch. Ein Wunsch, der von jedem von uns, auf ein Samenpapier geschrieben wurde. Danach habe ich es eingepflanzt. Nun heißt es achtsam hegen und pflegen. Mit Geduld und ein wenig Glück wächst der Wunsch.
Das Ganze kann man natürlich auch als kindisch oder naiv abtun. Genau so gut steht es als Sinnbild für das innere Wachstum. Das sollte mindestens genau so sorgfältig gepflegt werden. Vor allem ist ein Signal an unser Unterbewusstsein. Immer wieder wenn wir den Stein am Armband betrachten, werden wir an den damit verbundenen Wunsch erinnert.
Was denkst du, habe ich als Wunsch formuliert?
Blumen stehen als Symbol für Lebendigkeit und nähren unsere Seele
Wer schon einmal einen Samen in die Erde gedrückt oder einen kleinen Setzling in den Balkonkasten gebettet hat, weiß, dass hier mehr als nur Gartenarbeit passiert. Hier findet eine stille Kommunikation zwischen uns und dem Leben statt. Und wenn dass die ersten Spitzen die Erde durchbrechen, dann ist die Freude meist groß.
Blumen sind weit mehr als nur eine hübsche Dekoration für das Fensterbrett oder den Garten. Sie sind Symbole für reine, unverfälschte Lebendigkeit. In einer Welt, die oft laut, digital und schnelllebig ist, holen sie uns genau dort ab, wo wir Ruhe und Erdung am meisten brauchen. Das Pflanzen von Blumen ist ein Akt der Achtsamkeit. Wenn wir die Erde zwischen den Fingern spüren, den Duft einatmen und vorsichtig das Wasser verteilen, kommen unsere Gedanken zur Ruhe. Es ist ein bewusstes Ankommen in diesem Moment. Dazu brauchst du nicht einmal eine Achtsamkeits-Meditation.
Ähnlich wie die *Seelenbänder*, die uns an unsere Träume erinnern, ist jede Blume ein lebendiges Symbol. Sie zeigen uns, dass alles zu seiner Zeit blüht oder reif ist. Es braucht Geduld, Hingabe und ein wenig Vertrauen, damit aus einem unscheinbaren Samen, eine prachtvolle Blüte wird. Dieser Prozess lässt sich wunderbar auf unser eigenes inneres Wachstum übertragen. Wir dürfen lernen, dass wir genau, wie Blumen nicht schneller wachsen, indem wir an uns ziehen und zerren ( oder uns selbst einen A...tritt verpassen). Wir können nur die optimalen Bedingungen schaffen, unter denen wir gedeihen.
Neben dem Senken des Cortisolspiegels, was Stress reduziert, gibt es noch ein paar wohltuende Effekte:
* Zu sehen, dass etwas durch unser Zutun wächst und gedeiht, stärkt das Vertrauen in die eigene Kraft.
* Eine Knospe ist das Versprechen auf morgen. Wer pflanzt, glaubt an seine Fähigkeiten und die Zukunft.
* Blumen erinnern uns an den Kreislauf des Lebens. Auch nach einem harten Winter kehrt die Kraft zurück. Das gibt uns Mut zum Durchhalten.
Egal ob auf dem weitläufigen Gartenbeet, in einem Topf auf dem Balkon oder in einer kleinen Schale auf dem Fensterbrett, jede Blüte, die sich öffnet, ist ein stilles „Ja“ zum Leben.
Vielleicht ist es an der Zeit, sich heute eine neue Blume nach Hause zu holen. Nicht nur, weil sie schön aussieht, sondern als Zeichen für die eigene Lebendigkeit. Als Erinnerung daran, dass auch wir Pflege brauchen, um in unserer vollen Praxis zu erstrahlen. Denn am Ende gilt, wo Blumen blühen, da lächelt die Welt und unsere Seele lächelt ein Stückchen mit.
Heute sende ich dir ein kleines Lächeln
von Herzen