Monatsrückblick Juni

Monatsrückblick Juni

So heiß war mein Juni

Nicht nur die Temperaturen haben den Juni für mich heiß gemacht.

Anfang des Monats habe ich mich voll und ganz in Zeug gelegt und meine Komfortzone verlassen. Auch der Workshop zur Progressiven Muskelentspannung und der Atem- Workshop waren wieder ein Erfolg. Über meine ganz persönliche Auszeit bekommst du hier ebenfalls einen Bericht. Das Leben ist bunt und vielfältig und hält sich nicht immer an einen Plan.

  1. FrauenZimmer bietet Platz für Fragen
  2. Ein MRT fürs Knie und dann?
  3. Progressiver Muskelentspannungs-Workshop
  4. Auszeit
  5. Gedanken zur Freiheit

1. FrauenZimmer bietet Platz für Fragen?

Unlängst hat mich folgende Frage erreicht: „Marion, darf ich dich um einen Rat fragen“ 

In unserer Community geht es diesen Monat intensiv um den Austausch und die Fragen, die uns im Alltag wirklich bewegen. Es tut so gut zu sehen, wie der Raum im FrauenZimmer genutzt wird, um verletzlich, offen und ohne Masken über das Leben, das Frausein und das persönliche Wachstum zu sprechen. Ein sicherer Ort ist wichtig für echten Austausch.

Natürlich gebe ich keine Tipps die lauten: „Du solltest.... oder du musst.“ Vielmehr versetze ich mich in die Gefühlslage meines Gegenübers. Feinfühlig werden Fragen formuliert, um die passende Methode oder Möglichkeit sichtbar zu machen. 

2. Mein Weg zum Knie-MRT. Wenn die Therapeutin zum Patienten wird:

Manchmal fordert uns das Leben genau in den Bereichen heraus, in denen wir eigentlich die Experten sind. Seit Februar schleppe ich immer wieder Knieschmerzen mit mir herum. Ja, das passiert auch mir als Therapeutin. Seit April trage ich brav Einlagen, gehe fast jede Woche zur Physiotherapie, doch ein wesentlicher Erfolg blieb leider aus.

Da die Schulmedizin oft sehr starren, schrittweisen Behandlungsplänen folgen muss, habe ich die Initiative ergriffen und selbst ein MRT sowie ein großes Blutbild veranlasst. Das Ergebnis ist ein Meniskus-Problem. Endlich gibt es Klarheit und nun auch die konkrete Empfehlung für eine Arthroskopie.

Diese Erfahrung hat mich einmal mehr gelehrt, wie wichtig es ist, die Verantwortung für die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und hartnäckig zu bleiben, wenn der Körper signalisiert, dass etwas nicht stimmt.

3. Progressive Muskelentspannung mal anders

Ein absolutes Highlight war mein jüngster Workshop zur Progressiven Muskelentspannung (PMR). Die größte Überraschung für die Teilnehmenden? Niemand musste sich dafür auf den Boden legen! Wenn wir PMR effektiv in den stressigen Büroalltag integrieren wollen, muss es unkompliziert sein. Deshalb haben wir die kurzen Einheiten ganz einfach im Sitzen und Stehen geübt. Was die Gruppe besonders begeistert mitgenommen hat, ist die Vielfalt der Übungen. Denn nur durch Abwechslung bleibt die Freude an der Routine langfristig erhalten. Und genau darauf kommt es beim mentalen Training an.

4. Meine Auszeit

Nach all den Terminen und körperlichen Herausforderungen habe ich mir ganz bewusst eine Auszeit gegönnt. Zeit zum Durchatmen, zum Reflektieren und um die eigenen Batterien wieder aufzuladen. Die Auszeit wurde bereits zu Jahresbeginn im Kalender festgehalten. Damit auch das Reisen einen festen Platz im Alltag erhält.

Aus dieser Ruhe heraus sind auch viele Gedanken zum Thema „Freiheit“ entstanden. Freiheit bedeutet für mich im Alltag eben auch, sich die Erlaubnis zu geben, Pausen zu machen und ganz authentisch den eigenen Weg zu gehen. Schritt für Schritt, auch wenn die Schritte im Moment nicht immer rund ablaufen.  

Der Blogbeitrag: „Das Leben ein Film“   gibt dir bereits Einblicke in meinen Urlaub. 

Von der atemberaubenden Landschaft in Montenegro wurde mir berichtet und mein Gedanke war: „Das wäre mal eine Reise wert.“ In einer Doku über Bosnien habe ich von den Wildpferden in Livno erfahren. Vor allem die Wildpferde waren ganz mein Wunsch. Außerdem entstand die Idee für einen Roadtrip im eigenen Auto, im eigenen Tempo und zu Orten, die wir entdecken wollen.

Erstes kam es anders, zweites als Mann/Frau denkt. Das Auto mit dem wir verreisen wollten, wurde gewartet und alles für die Reise vorbereitet. Gerade am Abend vor der Abreise hatte es eine Panne. Der Schock war doppelt so groß, da unser zweites Auto dem Sohn versprochen war. Kurzer Hand konnte mein Sohn ein anderes Gefährt auftreiben und wir umpacken. Du musst wissen, das Auto mit dem wir unterwegs waren, ist bereits 12 Jahre alt. Wenn wir die Klimaanlage eingeschaltet haben, konnten wir sie nicht überholen. Musik kam von der CD. Wirklich, das gibt es noch! Wenn wir Internetempfang hatten, sogar vom Player am Mobiltelefon.  

Wofür das Ganze gut war? Wir hatten ab der ersten Sekunde keinen Stress mehr. Für die schmalen und holprigen Straßen in Bosnien und Montenegro waren die kleineren Wagen sogar von Vorteil. Auch Parkplätze und enge Gassen stellen somit kein Hindernis dar. Menschen und Landschaft konnten wir hautnah erleben. Statt auf der Autobahn die kürzeste Strecke zu wählen, waren wir quer durchs Land unterwegs. Die Eindrücke und Begegnungen, die wir so gesammelt haben, sind für immer in meinem Herzen gespeichert. Erholung war für eine Woche auf einer einzigen, wunderschönen Insel in Kroatien angesagt. Das Tempo bewusst raus zu nehmen, hält bis jetzt noch an und wird mich hoffentlich noch lange begleiten.

5. Gedanken zur Freiheit

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Wie definierst du das Wort Freiheit für dich?

Frei ist, wenn wir alle Zwänge und Normen als unsere eigenen Grenzen loslassen. Gesellschaftliche Normen und Glaubensmuster gilt es immer auch zu hinterfragen. Gilt die Regel für mich genauso, wie für alle anderen? Wenn ja, wofür ist sie gut?

Nun zum zweiten Wortteil: heit   Der für das Heitere steht. Heiter bis wolkig, so lautet manchmal der Wetterbericht. Und auch unsere eigene Stimmung ist manchmal getrübt.  Allerdings gelingt es leichter, mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen, wenn du für dich frei entscheidest, welche Richtung du einschlägst.

Freiheit bedeutet in sich hinein zu spüren. Auf das eigene Bauchgefühl zu achten und gleichzeitig den Herzenswunsch zu hören. Dazu habe ich eine Gedankenreise aufgenommen. Falls du Interesse hast, melde dich doch zum Newsletter an und ich sende sie dir als Geschenk zu.

Du erlebst mit diesen Zeilen, dass auch mein Leben weit weg vom Bilderbuch- Alltag abläuft. Kurzfristige Planänderungen und körperliche Einschränkungen machen sich bei mir immer wieder mal breit. Mich deshalb schlecht zu fühlen oder zu jammen ( auf wienerisch "sudern") liegt mir nicht. Lass uns einen positiven Blick auf das Leben werfen. Das hebt die Stimmung und trägt wesentlich zu deiner Widerstandsfähigkeit bei. Ich wünsche dir von Herzen eine entspannte Sommerzeit.