Monatsrückblick April

Monatsrückblick April

Warum ich den April 2026 liebe

Der April war ein wundervoller Monat. Auch das Wetter war relativ stabil. Für uns gut, für die Natur weniger. In meinem Rückblick strahlt er vor allem durch wertvolle Begegnungen, tiefe Erkenntnisse und Momente der echten Achtsamkeit. Wenn ich auf die vergangenen Wochen zurückblicke, spüre ich eine tiefe Dankbarkeit für die Offenheit, mit der die Teilnehmenden in meine Workshops gekommen sind. Hier sind meine persönlichen Herzensmomente, die wir gemeinsam erlebt haben:

  1.  Ein tiefer Atemzug zeigt, dass Qualität vor Quantität kommt
  2. Progressive Muskelentspannung ist keine Frage der Zeit
  3. „love is in the air“ – für die Freundschaft mit sich selbst
  4. Ostern als Familienzeit
  5. Wohin geht die Reise?
  •  Ein tiefer Atemzug zeigt, dass Qualität vor Quantität kommt

Mein Atemworkshop steht unter besonderem Vorzeichen. Wir hatten durch äußere Umstände deutlich weniger Zeit als ursprünglich geplant. Und das wurde erst kurz vor Ende bekannt. Denn die Planung wurde extern durchgeführt und verlautbart und der Zeitplan, den ich erhalten habe, sah 20 Minuten mehr Zeit vor. Doch genau dieser Zeitdruck wurde zur wertvollsten Lektion. Wir haben alle wichtigen Atemtechniken effektiv durchführen können, weil wir präsent waren. Vor allem hat es den Teilnehmenden eines bewusst gemacht. Zeit ist ein Faktor, den wir manchmal überbewerten. Vor allem, wenn es darum geht, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Das sagten die Teilnehmenden dazu:

„Ich dachte erst, wir müssten hetzen, aber das Gegenteil war der Fall. Die Erkenntnis, dass ich schon mit drei gezielten Atemzügen mein Nervensystem komplett herunterfahren kann, war für mich ein echter Gamechanger im stressigen Büroalltag.“

  • Progressive Muskelentspannung ist keine Frage der Zeit

Direkt im Anschluss haben wir uns der Progressiven Muskelentspannung (PMR) gewidmet. Oft denken wir, Entspannung sei ein Luxus, für den wir Stunden brauchen. Meist verbinden wir Entspannung mit Wellnesstagen, Yoga-Einheiten oder kontemplativer Meditation. Doch der April hat uns gelehrt, dass der Körper bereit ist loszulassen, sobald wir ihm das richtige Signal geben. PMR kann einige Personen in der Gruppe bereits von früher enthalten. Liegend auf der Matte für die Dauer von ca. einer Stunde. Aufgrund dessen, dass kurze Entspannungseinheiten regelmäßig von mir angeboten werden, ist die Übung Quasimodo zum Beispiel der perfekten Schalter zum Ablassen von Druck während der Arbeit. Deshalb das Feedback aus der Gruppe:

„Faszinierend, wie man in nur wenigen Minuten den gesamten Körper gezielt in die Entspannung führen kann. Ich habe gelernt, dass ich keine Ausrede mehr habe, ‚keine Zeit' für Erholung zu haben. Diese fünf Minuten finde ich überall.“

  • „love is in the air“ – für die Freundschaft mit sich selbst

Das Herzstück des Monats war der Workshop zum Thema Selbstliebe. Es war mir ein tiefes Anliegen, mit dem Vorurteil aufzuräumen, Selbstliebe sei egoistisch oder arrogant. In Wahrheit ist sie das Fundament für ein gesundes Miteinander. Wer Frieden mit sich selbst schließt, kann diesen Frieden auch in die Welt tragen. Vor allem bei berufstätigen Müttern ist es unerlässlich, dass sie zuerst für sich selbst sorgen, um dann für die Familie da sein zu können. Wie in vielen Notsituationen gilt auch im Alltag: „Leg zuerst dir selbst die Rettungsweste an, bevor du anderen zu Hilfe eilst.“ Eine Teilnehmerin fasste die Übungen, die zuerst eine Reflektion über die eigenen Wünsche, danach eine Gedankenreise zum Herzen und zum Abschluss Entspannungsübungen aus dem Yoga beinhaltet haben, also zusammen:

„Der Workshop hat meinen Blickwinkel komplett verschoben. Mich mit meinen guten und weniger geliebten Eigenschaften anzunehmen, war neu für mich. Es geht darum, endlich eine echte, liebevolle Freundschaft mit sich selbst zu schließen, so wie man es für die beste Freundin auch tun würde.“

  • Ostern als Familienzeit

Unsere Familie ist in den letzten Jahren gewachsen. Beide Söhne sind erwachsen und leben in Partnerschaften. Meine Eltern sind zum Glück noch sehr rüstig. Das bedeutet, dass es beim Feiern immer acht verschiedene Kalender und Bedürfnisse zu berücksichtigen gilt. Für manche mag das eine echte Herausforderung darstellen. Für mich bedeutet es, nicht alltägliche Gerichte vorzubereiten und zu dekorieren. Gelebte Gastfreundschaft gibt mir die Möglichkeit, in den Austausch zu gehen, Liebe und Verbundenheit zu nähren. Genussvolle Momente und die Freude am Beisammensein wird bei uns zelebriert. 

Mir ist bewusst, dass für viele Menschen, die Familie ein großes Potenzial für Konflikte darstellt. Auch bei uns wird diskutiert. Jeder hat das Recht auf die eigene Meinung. Generationen liefern unterschiedliche Blickwinkel und ermöglichen neue Sichtweisen auf eine Situation. Es beginnt im Kleinen. Bevor wir die Welt verändern, müssen wir in unserem Umfeld dafür Sorge tragen, dass das Miteinander gelebt und gestärkt wird.

  • Wohin geht die Reise?

Der April war erst der Auftakt für eine Reise, die uns noch tief durch das Jahr führen wird. Ich freue mich riesig darauf, diese Räume für euch zu öffnen:

  • FrauenZimmer Online: Am 06.05.2026 ist es endlich so weit . Unser allererstes Online-Treffen findet statt! Ein geschützter Raum für Austausch, Inspiration und Verbindung, ganz bequem von zu Hause aus. Ich kann es kaum erwarten, euch alle auf dem Bildschirm zu sehen.
  • Herbst-Highlight an der AK  : Schon jetzt möchte ich euch den Workshop  „Abschied und Alltag“    am  10.11.2026  ans Herz legen, der im Herbst an der AK stattfinden wird. Wir werden uns gemeinsam ansehen, wie wir Übergänge meistern und den Alltag neu gestalten können, wenn sich Lebensphasen ändern.

Wie war dein April? Gab es einen Moment, in dem du tief durchgeatmet hast? Ich freue mich, wenn du deine Gedanken mit mir teilst !

Alles Liebe