facts 4 fun
Funfacts
Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Immer wieder passiert es, dass man aus vollem Herzen lacht. Einfach so, ganz spontan, situationsabhängig. Manchmal ist es eine Szene in einem Film, dann auch die Bemerkung eines Gegenübers und hin und wieder muss man auch über sich selbst lachen. Passiert dir ein Missgeschick, oder hast du eine ganz spezielle Gewohnheit, so bringt dich das irgendwann auch zum Lachen.
Was gibt es bei mir zu lachen?
* Als Kind wurde ich immer "patschert" = ungeschickt genannt. Wahrscheinlich war das der Auslöser, weshalb ich Turnen nie als Lieblingsfach hatte. Im Gegensatz dazu habe ich als Erwachsene einige Sportarten für mich ausprobieren können. Hättest du gedacht, dass ich getaucht bin, oder einen Tandemsprung mit dem Paragleitschirm absolviert habe? Beim Tauchen war es die Ruhe unter Wasser und das schwerelose Dahingleiten. Durch dmir immer gut gefiel, war tanzen. Die Richtung, die mich dabei am meisten begeistert hat, war Boogie, Rock'n Roll und zuletzt Lindy Hop. Diese Figuren sind für mich leicht nachvollziehbar. Etwas schwierig war vor einigen Jahren Zumba für mich. Denn Arme und Beine getrennt zu koordinieren, so dass das Ganze auch noch rhythmisch ist und gut aussieht, gestaltete sich anstrengender. Auch hier konnte ich mich immer wieder über mich selbst amüsieren. In Zeitlupe war es möglich, habe ich mich zum Rhythmus bewegt, haben scheinbar meine Synapsen beschlossen, wir geben uns der Musik hin. Ich konnte mich entscheiden, löse ich den Knoten in den Beinen zuerst oder den im Hirn.
*Das Wandern wurde mir von klein auf antrainiert. Als Jugendliche muss ich stehen, war die Begeisterung, einen Kamm zu erklimmen, nur sehr begrenzt ausgeprägt. Was ich aus der Zeit aber mitgenommen habe, war das Gefühl des Gipfelsieges. Etwas geschafft zu haben, war nicht durchgängig angenehm war und zuletzt die Aussicht zu genießen, hat mich motiviert. Etwas, das ich bis heute lebe und zu schätzen weiß. Mit zunehmendem Alter finde ich Massentourismus nicht mehr so toll und freue mich über einsame Pfade. Im Schatten an einen Baumstamm gelehnt zu rasten, tut mir einfach gut. Lausche ich dem Gezwitscher der Vögel, so zaubert mir das ein Lächeln auf die Lippen. Ich versuche mir vorzustellen, worüber die sich gerade unterhalten.
*Am wenigsten beherrschen kann ich mich im Kabarett. Ist eine Szene für mich auf den komischen Punkt gebracht, und ich liebe schwarzen Humor gepaart mit Satire, dann bricht es einfach aus mir heraus. Menschen, die mich kennen, wissen damit umzugehen. Bekomme ich allerdings die Bilder in meinem Kopf nicht los, kann es auch passieren, dass ich mich über längere Zeit nicht von diesem Lachanfall erhole. In den meisten Fällen beginnen Menschen in meiner Umgebung auch zu lachen. Nur hin und wieder ernste ich strafende Blicke. Was den Lachanfall meist noch ein bisschen anfacht. Kennen Sie solche Situationen auch? Aus tiefstem Herzen einfach drauf los lachen, befreit. Ich rate dir, probiere es mal aus.
*Als die Kinder noch klein waren, hatten wir oft richtig Spaß. Kinder leben den Moment und halten uns vor Augen, was in diesem Moment gerade wichtig ist. Sie waren wohl meine größten Lehrmeister. Ohne Sie hätte ich auch meinen Beruf der Cranio Sacral Therapeutin nicht erlernt. An eines kann ich mich bis heute erinnern. Mein Erstgeborener ist mit Musik im Alltag groß geworden. So hat er sich eines Tages vor uns hingestellt und zu Musik von „Jestofunk“ mit seinem Popo zu wackeln begonnen. Nachdem er noch nicht sprechen konnte, hat er uns an die Hand genommen und signalisiert, wir sollen einen Kreis bilden und tanzen. Dazu hat er die Musik mit Lauten begleitet. Für mich war es einfach lustig anzusehen, wie er sich der Musik hingegeben hat und immer wieder im Kreis gedreht hat. Als wir dann zu lachen begonnen haben, war das für ihn noch mehr Motivation. Ich habe das freundliche Lachen und mich im wahrsten Sinne des Wortes „Zerkugeln“ bis heute noch im Ohr und die Bilder haben sich in meinem Herzen verewigt.
Ob laut oder leise, alleine oder in Gesellschaft, wir haben genug Gründe zum Lachen. Auch wenn in unserer Gesellschaft oft der Fokus auf negative Schlagzeilen gerichtet wird, lohnt es sich in seinem Umfeld, nach denen zu suchen, die das Herz erfreuen. Das was du ausstrahlst, kommt mehrfach zu dir zurück. Mit meiner Herzbrille bin ich der lebende Beweis, dass Menschen positiv auf eine freundliche, offene Haltung reagieren. Es tut gut, wenn das Lächeln erwidert wird.