Dezember 2025

Dezember 2025

Dezember 2025 eine Berg- und Talfahrt zwischen Loslassen und Vorfreude

Der Dezember war ein Monat voller Extreme und innerer Wellen. Er begann im Rückzug aufgrund einer Viruserkrankung genau zu dem Zeitpunkt als Besuch in unserem Haus wohnte. Der Monat führte mich über Trauer hinein in familiäre Wärme zu Weihnachten und endete mit dem Mut zum Loslassen und Ausblick auf ein neues Jahr und neue Projekte

  • Im Bett liegen und loslassen
  • Trauer zulassen 
  • Sich zu Weihnachten nicht jagen lassen
  • Das Jahr 2025 freigegeben

Im Bett liegen und loslassen

Der Monat begann für mich nicht mit produktiven Plänen oder frischer Energie, sondern mit Fieber, Husten und dem Gefühl, körperlich einfach nicht „da“ zu sein. 

Das Loslassen meiner Tante, die genau während dieser Tage vergangen ist. (Darüber schreibe ich im nächsten Abschnitt mehr.) Aber auch das Loslassen von Terminen und Workshop standen damit am Programm.

Im Dezember hatte ich einen Workshop geplant, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Doch mein Körper machte mir einen Strich durch die Rechnung und ich musste ihn verschieben. Da war zunächst ein kleiner innerer Widerstand. Das Gefühl taucht auf, dass ich ein schlechtes Gewissen der Kursteilnehmer_innen gegenüber haben müsste und auch gegenüber meinen Kund_innen. Doch tief in mir setzte sich schnell etwas anderes durch. Ich trainierte selbst Gelassenheit. 

Ich habe gelernt, dass echte Präsenz nicht davon abhängt, ob wir etwas „durchziehen“, sondern davon, wie wir mit uns selbst umgehen, wenn Pläne sich ändern. Gelassen aus dem Bett agieren heißt für mich:

✨ Verantwortung für mich selbst übernehmen

✨ Aus der Sanftheit heraus entscheiden

✨ Und anderen mit Klarheit begegnen

Das war nicht nur ein Termin, der verschoben wurde. Es war für mich eine Übung zu akzeptieren, was gerade ist und den Blick so gut ich konnte auf die Lösung und die notwendigen Schritte zu lenken. Ein Ersatztermin wurde schnell gefunden :).

Trauer zulassen

Trauer und Krankheit treffen mich gleichzeitig. Ich war körperlich erschöpft und seelisch bewegt. In diesem Wechselspiel wurde mir wieder einmal klar, wie eng Körper und Herz miteinander verwoben sind und wie wichtig es ist, beides wahrzunehmen. Die Stille im Bett war nicht nur Genesung, sie war Inneres Aufräumen, ein Wahrnehmen dessen, was ist, und ein erstes Erlauben, einen Menschen gehen zu lassen.

Loslassen ist kein einmaliger Moment, sondern ein leiser Prozess, der sich durch die Tage zieht. Wie ein Atemzug, der zunächst nicht im vollen Umfang möglich ist. Stille und Frieden mit der Situation konnte ich von Tag zu Tag steigern. Genau dort beginnt Heilung.

Sich zu Weihnachten nicht jagen lassen

Dann kam Weihnachten, die Zeit mit der Familie. Zusammenkünfte voller Lachen zwischen Kerzenschein und guten Gesprächen. Trotz der Wochen der Erschöpfung war es genau diese Zeit, in der ich spüre, wie Nahrung für die Seele entsteht. Durch Nähe und Verbundenheit, durch Erinnern und Austausch. Als bekennender Familienmensch eine Freude und auch gleichzeitig eine kleine Herausforderung im Organisieren und Gestalten der Festtage.

Dieses Fest kam wie ein Licht zwischen schweren Tagen. Es erinnert mich daran, dass selbst dann, wenn unser Herz gerade auch schwer wird, wir trotzdem lachen, uns verbinden und Freude teilen können. Weihnachten wurde zu einem Moment der Dankbarkeit, dafür, was das Leben uns schenkte und dafür, was wir gemeinsam bewusst erleben.

Das Jahr 2025 freigegeben

Mit dem Jahresende vor Augen habe ich nachgedacht, was ich mitnehme, loslasse und was wünsche ich mir von 2026.

  1. Loslassen hat nicht nur mit Verzicht und Trauer zu tun, sondern ist gleichzeitig ein Öffnen.
  2. Altes darf zurückgelassen werden, damit Neues wachsen kann.
  3. Heilung braucht Zeit, egal ob körperlich oder seelisch.

In diesen Wochen konnte ich wahrnehmen, was wirklich zählt. Die Verbindung, Ruhe, das Bewusstsein und die Bereitschaft, das Leben nicht zu kontrollieren, sondern zu empfangen.

In meinem Jahresrückblick, der auf das Wesentliche schaut, schafft den Raum für klare Absichten.

🎯 2025 habe ich meine Ausbildungen abgeschlossen, so wie ich es mir gewünscht habe

🎯 Es ist mir gelungen, gelassen mit Planänderungen des Lebens umzugehen

🎯Meine kostbaren Momente vor allem während der Urlaube haben mir Kraft gegeben, meine Ziele zu verwirklichen. Denn wie in der Musik braucht es auch im Alltag Pausen, damit es harmonisch ist.

Jeder Dezember hat etwas von einem Übergang und ist wie ein letztes Luftholen, bevor wir weiterschreiten. Ich bin bereit für neue Ideen, neue Verbindungen, neue Momente. Möge dieses neue Jahr uns alle mit Mut, Klarheit, Vertrauen und Mitgefühl begleiten. Eine ausführliche Zusammenfassung von 2025 findest du hier demnächst in Form des "Jahres-Rückblog" mitsamt einem Ausblick auf 2026.

ICH WÜNSCHE DIR EINEN GUTEN START IN DAS JAHR 2026 

und freue mich über ein Wiedersehen

Marion