Atmen - das einfachste Mittel gegen Stress

Atmen - das einfachste Mittel gegen Stress

Der Atem fließt von allein, oder nicht?

Der letzte Atem-Workshop für Mitarbeiter_innen des AMS steht ganz im Zeichen des Ausprobierens, Spürens und Findens. Vier unterschiedliche Atemtechniken begleiten die Teilnehmenden durch eine kleine Reise zurück zu sich selbst. Dabei geht es weniger darum, eine perfekte Methode zu beherrschen, sondern darum, die eigene stimmige Variante zu entdecken. Jene,  die den Körper und Geist am besten unterstützt und die Auswirkungen von Stress im Körper minimiert.

Atmen im Gehen – Fokus auf Füße und Atem

Wir beginnen mit einer einfachen, aber erstaunlich wirkungsvollen Übung. Dem bewussten Atmen beim Gehen. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Schritte und das Gefühl der Füße am Boden. Jeder Atemzug erlaubte sich mit dem Rhythmus der Bewegung zu verbinden. Die Hälfte dieser Technik ist dabei, sich zu erden und mit dem eigenen Tempo in Kontakt zu kommen. Die andere Hälfte liegt darin, den Atem zu beobachten. Wie gut es gelang, das Geh- dem Atemtempo anzupassen oder umgekehrt, konnten die Teilnehmenden direkt erleben.

Box-Atmung – der klare Rhythmus

Anschließend tauchten wir in die Box-Atmung ein. Einatmen – halten – ausatmen – halten.

Dieser quadratische Rhythmus ist wunderbar geeignet, um innere Unruhe zu sortieren und Klarheit zu schaffen. Einige Teilnehmende beschreiben das Gefühl, dass durch den regelmäßigen Rhythmus, belastende Gedanken keinen Platz finden.

Andere empfanden das Mitzählen eher als störend und unangenehm. Im Austausch darüber, konnte gezeigt werden, wie unterschiedlich wir eine Übung wahrnehmen. Als Individuen gibt es daher auch kein Allheilmittel im Bezug auf die „richtige“ Atmung.

Kreis-Atmung – fließend und weich

<font dir=Bei der Kreis-Atmung haben sich alle Teilnehmenden, wie hier am Foto zu sehen ist, gut entspannen können. Das eingekreiste Ding am unteren Rand des Bildes ist mein #Klangei von @Eichermusic. Damit wird es möglich, Klänge zu fühlen und zu entspannen." class="w-picture__image w-article__picture-img" />

<font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Bei der Kreis-Atmung haben sich alle Teilnehmenden, wie hier am Foto zu sehen ist, gut entspannen können. Das eingekreiste Ding am unteren Rand des Bildes ist mein #Klangei von @Eichermusic. Damit wird es möglich, Klänge zu fühlen und zu entspannen.</font></font>

Auf dem Foto ist ein Teil der Gruppe während dieser Übung zu sehen. Dabei wurde mittels gesprochener Anleitung eine Reise durch den Körper unternommen. Anders als bei PMR stehen nicht die Muskeln, sondern die Gelenke und die Wirbelsäule im Fokus. Jeder Atemzug bewirkt, dass frische Energie in unseren Körper gelangt. Beim Ausatmen wird Altes und Verbrauchtes losgelassen. Wie unschwer zu erkennen ist, konnten sich alle gut dabei entspannen. Obwohl wir im Sitzen geatmet haben und nicht auf einer Matte liegend, wie es einige eher bekannt war. Beim zweiten Durchgang haben wir bei jedem Atemzug das Gelenk  gewechselt und damit die Dauer dieser Atem-Meditation verkürzt. Auch in diesem Durchgang war ein angenehmes Gefühl für alle zu spüren und Entspannung, die sich so weit ausgebreitet hat, dass sich manch eine_r das Bett gewünscht hätte.

4-7-8-Atmung – die Lieblingsübung des Tages

Besonders begeisterte die 4-7-8-Atmung. Vier Sekunden einatmen, sieben halten, acht ausatmen- das ist die offizielle Version. Allerdings rate ich zum Zählen. Denn dabei kann jeder_r in seinem/ ihrem Rhythmus bleiben.

Nachdem die Box-Atmung nicht auf allgemeine Beliebtheit gestoßen ist, wollte ich diese Übung weglassen. Doch die Neugier der Kursteilnehmer_innen war größer. Und siehe da: Das lange Ausatmen wirkt für viele Teilnehmende geradezu befreiend. Es entstand ein Gefühl, als würde der Körper mit jeder langen Ausatmung ein Stück Last abgeben. Kein Wunder, dass diese Technik als persönliches Highlight gefeiert wurde. Die Teilnehmer_in, die mit der Box-Atmung die größten Probleme hatte, wandelte diese Technik für sie auf 4-7-8-6 ab, da ihr das Luftanhalten am Ende gefehlt hatte.

Das Beste ist das, was stimmig ist

Der Workshop zeigte einmal mehr: Es gibt keine universelle Atemtechnik, die für alle gleich gut funktioniert. Doch jeder Atem öffnet eine Tür zu Ruhe, zu Klarheit, zu mehr Verbindung mit sich selbst.

Und genau darin liegt die Magie: Wenn wir uns davon verabschieden, was die Vorgabe bei unterschiedlichen Techniken ist und verschiedene Wege ausprobieren, können wir spüren, welcher uns im Moment am besten dient.

Du willst selbst in diese Entspannungsmomente eintauchen? Nimm ganz einfach HIER Kontakt mit mir auf!

<font dir=Du willst auch in stressigen Zeiten zu dir zurückfinden, wünscht dir Unterstützung im mentalen und ganzheitlichen Bereich, dann kontaktiere mich von Herzen gerne. Für die feine Verbindung von Herz und Hirn." class="w-picture__image w-article__picture-img" />

<font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;"><font dir="auto" style="vertical-align: inherit;">Du willst auch in stressigen Zeiten zu dir zurückfinden, wünscht dir Unterstützung im mentalen und ganzheitlichen Bereich, dann kontaktiere mich von Herzen gerne. Für die feine Verbindung von Herz und Hirn.</font></font></font></font>